In vielen Publikationen ist zu lesen, daß die Kromfohrländer eine extrem gesunde Hunderasse sind.
Dies entspricht leider nicht ganz der Wahrheit. Es ist zwar nicht so wie bei anderen Rassen, bei denen beinahe jedes Tier erkrankt ist, aber auch beim Kromfohrländer treten vereinzelt Erbkrankheiten auf.
Von Bedeutung, weil in mehr als einem Fall aufgetreten, sind hier insbesondere:

Epilepsie
Grauer Star in Form des Hereditären Katarakts (HC)
Digitale Hyperkeratose (corny-feet) 

In einem Fall wurde durch einen Spezialisten auch angeborene Taubheit diagnostiziert. (Anmerkung des Webmasters: wir kennen diesen Fall persönlich, da es sich hier um den Bruder unseres Rüden Lenin von der Holderheide handelt.)

Außerdem können bei Kromfohrländern alle akuten und chronischen Erkrankungen auftreten, die auch andere Hunde bekommen. Wegen der beim Kromfohrländer recht hoch liegenden Schmerzgrenze werden diese Krankheiten oft sehr spät - oder gar zu spät - erkannt. Die Hunde sind, anders als andere Rassen, auch dann noch sehr aktiv und sprungfreudig, wenn Sie Schmerzen haben.
Wegen des empfindlichen Verdauungstrakts der Kromfohrländer kann es schnell einmal zu Erbrechen und Durchfall kommen. Eine andauernde Fütterung mit Trockenfutter ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr (bei Trockenfütterung mindestens ein Liter Wasser täglich) kann zu schweren Schädigungen der Nieren bis hin zum Nierenversagen führen.

Als erste Sofortmaßnahme empfiehlt sich bei leichteren Krankheiten und Beschwerden (bei lebensbedrohenden Erkrankungen SOFORT zum Tierarzt!!!) der Griff in Hundehalters Homöpathische Hausapotheke.